Schrägklärer für Abwasser aus der Gemüseproduktion
Bei der Herstellung von Gemüsekonserven fällt, bedingt durch den Saison-Betrieb, Abwasser in schwankenden Mengen und Schmutzkonzentrationen an. Diese starken Leistungsschwankungen führten, neben den immensen Abwasserkosten, zu Problemen in der nachgeschalteten biologischen Kläranlage der Kommune.
Um die eingetragenen Schmutzfrachten zu begrenzen und gleichzeitig die Leistungsspitzen zu vermindern sollte eine Vorabscheidung installiert werden.
Technische Daten
| Klärfläche: | 100 m² |
| Lamellenabstand: | 40 mm |
| Werkstoff Gehäuse / Lamellen: | Stahl beschichtet / Polypropylen |
| Zusatzausstattungen: | Krählwerk, Aufschwimmsicherung, Frostschutzheizung Schlammkonus |
Leistungsdaten
| Gemüseproduktion: | 40.000 t/a (6 t/h) |
| Verarbeitungsprodukte: | Möhren, Spinat, Erbsen, Bohnen, Blumenkohl, Zwiebeln, Rosenkohl |
| Auslegungsleistung der Vorreinigung: | 75 m³/h |
| max. Zulaufkonzentration: | 20,000-40,000 mg/l CSB |
| geforderte Ablaufkonzentration: | max. 2,000 mg/l CSB |
Gewähltes Verfahren
1. Entwässerungsschnecke
2. Schrägklärer
3. Biologie mit Schlammrückführung
Mit der Entwässerungschnecke werden die Grobstoffe (größer 1 mm) abgeschieden und gleichzeitig in teilentwässertem Zustand ausgetragen.
Mit dem Schrägklärer werden die feineren Schmutzpartikel abgeschieden. Dabei sedimentieren die Partikel / Schlammflocken auf die Lamellen, rutschen nach unten in den Schlammtrichter und werden mit einer Pumpe ausgetragen. Die letzte Reinigungsstufe besteht aus einer Biologie mit Belüftung. Der anfallende Schlamm wird in den Zulauf des Schrägklärer zurückgeführt.
Durch dieses Verfahren konnten die geforderten Ablaufwerte sicher eingehalten werden. So wurde z.B. bei der Produktion von Möhren die CSB-Werte von 16.000 auf 1.300 mg/l reduziert. Die Firma Leiblein GmbH hat zu diesem Verfahren den Schrägklärer geliefert.
Schrägklärer für die Aufbereitung von Abwasser aus der Gemüseproduktion – eine optimale Lösung!




