Aufbereitung von Streichereiabwasser aus einer Papierfabrik
Im Zuge eines Neubaus einer Papierfabrik sollen streichfarbenhaltige Spülwässer erfasst und gemeinsam vorbehandelt werden. Es sollen möglichst viele Streichfarbenbestandteile durch Fällung / Flockung und durch Sedimentation abgetrennt werden.
Technische Daten
| Volumenstrom: | 15 m³/h |
| Klärfläche Schrägklärer: | 50 m² |
| Werkstoff Schrägklärer: | Edelstahl # 1.4571 / Lamellen PP |
| Inhaltsstoffe: | mineralische Pigmente, Bindemittel, PVA, Stärke, optische Aufheller, Natronlauge, Entschäumer, Fasern aus Papierherstellung |
| Feststoffgehalt Zulauf: | ø 2-3 % (min/max. 1-10 %) |
Funktionsbeschreibung
Die Spülwässer werden in einem Pufferbehälter gesammelt und kontinuierlich zur Aufbereitungsanlage gepumpt. In den Reaktionsbehältern abzutrennenden Stoffe gefällt und geflockt. Danach fließen sie weiter in einen Schrägklärer.
Dort sedimentieren die Partikel auf die Lamellen und rutschen in den Schlammtrichter. Ein kontinuierlich betriebenes Krählwerk verhindert das "Verbacken" des Schlammes. Sobald ein definiertes Schlammniveau erreicht ist, wird der Schlamm abgepumpt und anschließend, zusammen mit anderen Schlämmen, durch eine bauseitige Filterpresse entwässert.
Je nach Spülwasser-Zusammensetzung können teilweise auch Schwimmstoffe entstehen. Aus diesem Grund ist der Schrägklärer zusätzlich mit einem Schwimmschlamm-Räumer ausgerüstet.
Aufbereitung von Streichereiabwasser – eine optimale Lösung!




