Kühlwasserkreislauf in der Glasindustrie
Bei der Herstellung von Produkten in der Glasindustrie fallen heiße Glasabfälle an, die über einen mit Kreislaufwasser gefüllten Kratzbandbehälter ausgetragen werden. Das Kreislaufwasser (Kratzerwasser) wird hauptsächlich durch Öle, Fette und kleinste Glaspartikel verunreinigt. Weiter wird durch den Eintrag der heißen Glasabfälle in den Kühlwasserkreislauf Wärme eingetragen.
Zur Reinigung des Kreislaufwassers wird vorzugsweise ein Lamellenabscheider eingesetzt.
Grundprinzip des Lamellenabscheiders
Im Lamellenabscheider strömt das Schmutzwasser von unten nach oben über ein schräg stehendes Lamellenpaket. Die Feststoffe (Schwebstoffe) sinken durch Sedimentation nach unten auf die Lamellenoberseite und rutschen in einen darunter liegenden Schlammtrichter. Das Wasser strömt weiter nach oben in den Reinwasserkanal.
Vorteile der Aufbereitung des Kühlwasserkreislaufes
- Einsparung von Frischwasser- und Abwasserkosten durch Kreislaufwasser
- Getrennte Entsorgung von Öl und Glasschlamm (-partikeln)
- Einhalten der behördlichen Umweltschutzauflagen
- Entlastung der Umwelt durch geringere Kreislaufwasser-Mengen
- Rückführung der Feststoffe in den Anlagenkreislauf
Kühlwasserkreislauf in der Glasindustrie – eine optimale Lösung!





