Umwelttechnik für den Gotthard-Tunnel
Freitag, den 15. Oktober 2010 um 16:34 Uhr

Rund 15 Jahre nach Baubeginn ist am 15. Oktober 2010 in der Schweiz der Durchbruch des Gotthard-Basistunnels gelungen. Beobachtet von zahlreichen Tunnelbauern und Politikern fräste die Tunnelbohrmaschine „Sissi“ die letzten Meter des Gesteins frei.
Durch den zukünftig längsten Tunnel der Welt sollen bereits ab dem Jahr 2017 Güter- und Personenzüge rollen. Die Verlagerung des Güterverkehrs auf die Schiene wird laut Experten maßgeblich zur Entlastung der Umwelt beitragen. Bis zu 300 Züge können täglich den Tunnel passieren - die Reisezeit von Deutschland nach Mailand wird sich durch die 57 Kilometer langen Röhren um rund anderthalb Stunden verkürzen.
Für die Behandlung des Abwassers aus dem Tunnelbau kommen Schrägklärer der Leiblein GmbH zum Einsatz. Integriert in eine Behandlungsanlage der AWATEC AG leisten diese bereits seit mehreren Jahren am Standort Erstfeld erfolgreich ihren Dienst.
Die Feierlichkeiten zum Durchstich in den Alpen nahm der Zentralverband des Deutschen Handwerks e. V. (ZDH) zum Anlass, die Leiblein GmbH und deren Beteiligung am Jahrhundertprojekt Gotthard-Tunnel auf der Kampagnen-Website als „Meisterwerk der Woche“ vorzustellen.



